Fußball Europameisterschaft
 

Stand:
24 März, 2013

Historie der Fußball Europameisterschaft

Der Henri-Delaunay-Pokal

Die Idee einer Europameisterschaft geisterte schon seit Ende der 40er Jahre durch die europäische Fußball-Landschaft, der endgültige Entschluss zur Ausrichtung fiel aber erst 1958. Noch bevor der Startschuss zum sogenannten ersten "Europa-Nationenpokal" fiel, wurde die Veranstaltung fast abgesagt, da die Zahl der Teilnehmer nicht ganz das geforderte Minimum von 16 Ländern erreichte. Ein Schub verspäteter Anmeldungen rettete das Turnier. Deutschland verzichte wegen "Überladung des Terminkalenders", der DDR-"Vorläufer" Sowjetzone schied in der ersten Hauptrunde aus. Neben Deutschland fehlten auch England, Schottland, Italien und Schweden.

Bei der zweiten Austragung fehlten nur vier der dem Europäischen Fußballverband Uefa angeschlossenen Verbände. Neben Finnland, Zypern und Schottland wollte erneut Deutschland nichts vom kontinentalen Wettbewerb wissen. Nach den K.o.-Runden mit Hin-und Rückspielen hatten sich Titelverteidiger Sowjetunion, Vize-"Europameister" Jugoslawien, Favorit Spanien und als Überraschungsteam Dänemark durchgesetzt.

Die Uefa wollte beim dritten Europapokal der Nationen endlich Deutschland mit im Boot wissen. Also wurde der Qualifikationszeitraum ausgedehnt, das Argument "Terminnot" konnte nicht mehr vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) ins Feld geführt werden. Die Vorrunde wurde in Gruppenspielen ausgetragen, erst ab dem Viertelfinale mit den Gruppensiegern ging es nach dem K.o.-System weiter. Mit dem neuen Modus bekam der Wettbewerb gleichzeitig einen neuen Namen und hieß ab sofort offiziell Europameisterschaft der Nationalmannschaften.

 

 

Fußball EM